Ausstellung

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Ausstellung „Wie lebt es sich in einer Welt ohne Buchstaben: Lebenswelten funktionaler Analphabet:innen“

Nicht lesen und schreiben zu können ist in unserer Gesellschaft ein Tabu und viele Analphabet:innen wollen deshalb nicht zugeben, dass sie mit dem Lesen und Schreiben Probleme haben. Sie verbergen ihre Schwierigkeiten und befürchten, in der Öffentlichkeit bloßgestellt zu werden oder ihren Arbeitsplatz zu verlieren.

Die Büchereizentrale hat die Lizenz vom Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung für eine Ausstellung erworben, die alltägliche Herausforderungen funktionaler Analphabet:innen aufzeigt und um Verständnis für die Betreffenden wirbt.

Die Ausstellung wurde von "RAUS" in Zusammenarbeit mit der Designerin Katrin Wassen entwickelt. Die Bildmotive wurden mit Betroffenen abgestimmt.
Das „RAUS-Projekt“ war ein Projekt des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung. Es ermittelte Bedingungen und Bedarfe der Alphabetisierung von Straffälligen, entwickelte und erprobte zusammen mit fünf Modellstandorten Konzepte zur Alphabetisierung, Ansprache und Motivation von Betroffenen.

Organisatorisches:

Die Ausstellungsplakate sind bei der Büchereizentrale Niedersachsen auszuleihen. Empfehlenswert ist eine Ausstellungsdauer von mindestens vier Wochen. Danach soll die Ausstellung in die nächste Bibliothek „wandern“ und so an möglichst vielen Orten zu sehen sein. Die Ausstellung ist für die niedersächsischen Bibliotheken kostenfrei. Für den Rück-bzw. Weiterversand der Ausstellungstafeln und die Organisation der Ausstellung vor Ort ist die jeweils ausstellende Bibliothek verantwortlich.

Inhalt der Ausstellung:

  • 21 Plakate (eine Einführungstafel, 20 Bildtafeln) - weitere Informationen finden Sie hier
  • Format: A3, laminiert